Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
18. Jahrgang (2015) - Ausgabe 6 (Juni) - ISSN 1619-2389
 

Aktuell

Restrukturierungsgipfel 2015 an der Universität Düsseldorf widmet sich den Umbrüchen am Restrukturierungsmarkt und präsentiert erfolgreiche Turnarounds

Die spürbar gestiegenen Erwartungen an erfolgreiches Restrukturierungsmanagement, der verschärfte Wettbewerb durch neue Akteure auf dem Sanierungsmarkt und die stetig sinkende Zahl von Unternehmenszusammenbrüchen – der deutsche Restrukturierungsmarkt befindet sich erkennbar in einem tiefgreifenden Wandel. 17 renommierte Referentinnen und Referenten (u.a. Sky Deutschland, Westdeutscher Rundfunk, Deutsche Bank, Landesbank Baden-Württemberg, Sioux, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftswoche, Deutscher Bundestag, Landtag Nordrhein-Westfalen, Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt, Amtsgericht Düsseldorf, Stadt Monheim) erläutern beim Restrukturierungsgipfel 2015 am Mittwoch, 16. September 2015, an der Universität Düsseldorf, welche Herausforderungen auf Sanierungsmanager warten und wie erfolgreiche Turnarounds gelingen. | www.restrukturierungsgipfel.de |

Erfolgreicher Zertifikatslehrgang "Krisenkommunikationsmanager/in (DGfKM)" startet im Juli 2015 mit dem achten Jahrgang

Vom 08. bis 10. Juli 2015 können sich Pressesprecher, Krisenbeauftragte und Kommunikationsmanager in Hamburg erneut zum "Krisenkommunikationsmanager/in" (DGfKM) durch den Berufsverband qualifizieren lassen. Der Tagungsort liegt direkt an der Außenalster. Die Referenten kommen u.a. von der TARGOBANK und Currenta. Sie vermitteln praxisnah die Grundlagen erfolgreicher Krisenprävention und Krisenbewältigung im Zeitalter sozialer Medien, führen in die Facetten des Krisenrechts und von Krisentrainings ein. Themen sind u.a. Compliance- und Themenkommunikation, Notfall- und Katastrophenmanagement, Krisenpsychologie und Krisentechnik. Das ausführliche Programm und der Anmeldebogen sind per E-Mail in der Geschäftsstelle der DGfKM e.V. erhältlich. | www.krisenkommunikationsmanager.de |

Rund 180 Kommunikationsverantwortliche und Krisenmanager trafen sich zum Krisenkommunikationsgipfel 2015 in Bonn

Ob Ebola oder die Ukraine, Streiks von Nischengewerkschaften oder medial forcierte Politikerrücktritte, vermeintliche Reputationsskandale bei namhaften Familienunternehmen oder tatsächliche Manipulationen bei Verbänden und Fernsehsendern – Krisenfälle, Skandale und Katastrophen verbreiten sich in Sekundenschnelle rund um den Globus. Welche Rolle digitale Medien und Soziale Netzwerke bei der Krisenfrüherkennung und Krisenbewältigung spielen und welche Konsequenzen sich aus der digitalisierten Gesellschaft für das Zusammenspiel von Medien, Unternehmen und Behörden in Krisenzeiten ergeben, zeigte der Krisenkommunikationsgipfel 2015 am 18. März 2015 in Bonn. Die Referenten kamen u.a. vom ADAC, Ritter Sport, Lufthansa und der Stadt Magdeburg. | www.krisenkommunikationsgipfel.de |

Rückblick I: Professioneller Umgang mit Social Media (PR-Journal.de)
Rückblick II: KRISEN - Spannend wie ein Kinoabend! (Dr. Nanette Besson)

Die Rolle externer Berater in der Krisenkommunikation -
Fachbeitrag von DGfKM-Mitglied Patrick Suppiger

Durch den Trend hin zu einer transparenten Gesellschaft fühlen sich Unternehmen in Krisenzeiten oft wie ein "Fisch im Aquarium". Wenn der Druck von außen überhandnimmt, holen sich Firmen immer häufiger externe Berater ins Haus. Sie sollen versuchen, das Unternehmen mit einem möglichst geringen Schaden aus der Krise herauszuführen. Wie haben sich die Anforderungen an Krisenkommunikationsberater durch soziale Netzwerke, moderne Technologie und das geänderte Rollenverständnis der Medien verändert? Welches sind die Kernkompetenzen eines Beraters und was zeichnet professionelle Krisenkommunikationsberatung aus? Antworten auf diese Fragen gibt der Fachbeitrag von DGfKM-Mitglied Patrick Suppiger, Senior Communication Consultant bei der Siemens Schweiz AG in Zug. | Mehr |

"Manchmal kann Konzernvernetzung im Krisenfall auch hinderlich sein" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Ronald Wellenreuther

Seit mehr als einhundert Jahren werden in Dresden Impfstoffe produziert - zunächst vom Sächsischen Serumwerk (SSW) und nach der Wende an gleicher Stelle von GlaxoSmithKline Biologicals, einer Niederlassung der britischen SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG - bisher ohne größere Zwischenfälle. Gleichwohl ist das Spektrum möglicher Krisenfälle in Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie groß: Es reicht von Produktrückrufen wie Lipobay (Bayer, 2001) oder Contergan (Grünenthal, 1961) bis hin zu Großbränden wie Schweizerhalle (Sandoz, 1986) oder Dormagen (Ineos, 2008). Dr. Ronald Wellenreuther, Security Manager von GlaxoSmithKline Biologicals in Dresden und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert, wie sich die Impfstoffspezialisten auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet haben. | Mehr |

Software "Value Calculator Sanierungsmanager-Edition" ermöglicht fundierte Bewertung alternativer Restrukturierungsstrategien

Workoutspezialisten in Banken, Restrukturierungsmanager, Vertreter von Kapitalbeteiligungsgesellschaften und Wirtschaftsprüfer müssen im Zuge von Sanierungsgutachten regelmäßig auch die Erfolgswahrscheinlichkeit von Sanierungsstrategien bestimmen. Typische Fragen sind: Welcher Liquiditäts- und Eigenkapitalbedarf und welches zukünftige Rating ergeben sich aus der jeweiligen Strategie? Welchen Wert haben die bestehende Kredite und das Unternehmen nach der Sanierung? Antworten liefert die Software "Value Calculator Sanierungsmanager Edition" der FutureValue Group AG aus Leinfelden-Echterdingen. Diese ermöglicht innerhalb von etwa zwei Tagen eine Grobeinschätzung der Sanierungsfähigkeit und der potenziellen Wertsteigerungsmöglichkeiten. | Mehr |

"Banken sollten ihr Risikomanagement nicht nur an regulatorischen Vorgaben ausrichten" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. W. Gleißner

Mitte April 2014 hat das Europäische Parlament nach langen Verhandlungen einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus ("Single Resolution Mechanism", SRM) für notleidende Banken beschlossen. Damit sollen bei Bankeninsolvenzen innerhalb der Eurozone künftig einheitliche Regeln angewandt und die Kosten für die Steuerzahler aus der Bankenrettung auf ein Minimum reduziert werden. Dr. Werner Gleißner, Vorstandsmitglied der FutureValue Group AG in Leinfelden-Echterdingen und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin, welche Konsequenzen diese Regelungen für das Risikomanagement von Banken und die Kreditfinanzierung von Unternehmen haben.
| Mehr |

Nächster Zertifikatslehrgang zum "Restrukturierungsmanager/in (DGfKM)" findet im Februar 2016 in Düsseldorf statt

Vorrangig an berufserfahrene Führungsnachwuchskräfte aus Banken, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen richten sich die Zertifikatslehrgänge der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. zum Restrukturierungsmanagement. Der zehnte Lehrgang wird vom 01. bis 03. Februar 2016 in Düsseldorf durchgeführt. Themen sind u.a. Krisensymptome und Krisenursachen, der professionelle Umgang mit Banken und Eigenkapitalgebern, die Bewertung und Implementierung von Sanierungskonzepten, das Restrukturierungsmanagement in Familienunternehmen, Aspekte des Arbeits- und Insolvenzrechts sowie der Restrukturierungs- und Insolvenzkommunikation. Weitere Informationen verschickt die DGfKM-Geschäftsstelle ab Anfang Mai 2015 auf Anfrage per E-Mail.
| www.restrukturierungsmanager.de |

"Der MSV Duisburg wurde u.a. Opfer eines strukturellen Defizites im bezahlten Fußball" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Utz Brömmekamp

Alemannia Aachen, Kickers Offenbach, VfL Osnabrück und VfB Lübeck - immer wieder geraten traditionsreiche Fußballvereine in große finanzielle Schwierigkeiten oder werden gar insolvent. Fehlt der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, verweigert oft auch der Ligaverband die Lizenz für die bisherige Spielklasse, wie zuletzt beim Bundesliga-Gründungsmitglied MSV Duisburg. Dr. Utz Brömmekamp, Geschäftsführer der Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung GmbH in Düsseldorf und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), begleitet den Club auf dem Weg der Gesundung. Im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin erläutert er, welche Hürden dabei zu nehmen sind. | Mehr |

"Auch solvente Kreditinstitute werden angehalten sein, Sanierungspläne zu erstellen" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Julius Freiherr Grote

Ob WestLB, HSH Nordbank oder Commerzbank - auch Großbanken bleiben von Schieflagen nicht verschont. In Österreich wurde 2009 die Hypo Alpe Adria verstaatlicht, um weiterhin die gesetzlichen Eigenkapitalvorschriften erfüllen zu können. Doch wie saniert man eigentlich eine Großbank? Im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin erläutert Dr. Julius Freiherr Grote, wie Kreditinstitute neu ausgerichtet werden. Er leitete seit 2011 zunächst die Abteilung Strategische Projekte, nunmehr die Organisation und das Projektbüro bei der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). Seine Antworten gibt er lösgelöst vom aktuellen Arbeitgeber. | Mehr |

Netzwerktreffen der DGfKM-Krisenmanager bei der TUIfly GmbH am Flughafen Hannover-Langenhagen

Exklusiv für die Mitglieder des Berufsverbandes veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) mehrmals im Jahr vertrauliche Netzwerktreffen. Am 07. März 2014 fand der Erfahrungsaustausch berufserfahrener Krisenmanager bei der TUIfly GmbH am Flughafen Hannover-Langenhagen statt. Themen waren u.a. die Krisenstabsorganisation in der Luftfahrt, Krisenpsychologie bei Großschadensereignissen in der Schweiz, die Krisenkommunikation in Chemieparks und das Notfallmanagement am Flughafen. Werden Sie jetzt Mitglied im Berufsverband und netzwerken Sie mit.
| www.dgfkm.de

Zertifikatslehrgang "Katastrophenmanager/in" (DGfKM)
für Krisenstäbe in öffentlichen Einrichungen

Speziell für die Krisenstäbe im kommunalen Bereich, von Landeseinrichtungen und Bundesbehörden hat die Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) einen Zertifikatslehrgang zum "Katastrophenmanager/in (DGfKM)" entwickelt. Die praxisnahen Intensivschulungen vermitteln den Teilnehmern fundiertes Wissen zur Katastrophenvorsorge und zum öffentlichen Krisenmanagement. Themen sind u.a. die Organisation und Koordination der Krisenstabsarbeit, die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Wirtschaftsunternehmen, Pflichten und Grenzen der Medienarbeit und Bevölkerungsinformation im Katastrophenfall, Strategien der Krisenpsychologie sowie Übungen zur operativen und kommunikativen Bewältigung von Großschadensereignissen, Seuchen, Versorgungsausfällen, Paniksituationen und Terrordrohungen.| Mehr |

Krisenberatung: Beraterindex 2015 online verfügbar 

Wo erhalte ich kompetente Hilfe bei der Restrukturierung meines Unternehmens? Was ist bei der Implementierung eines Risikomanagementsystems zu beachten? Wie kann unser Unternehmen einen Produktrückruf oder den Boykottaufruf einer Bürgerinitiative kommunikativ bewältigen? Experten zur professionellen Lösung dieser und anderer Probleme hält der Krisenberaterindex 2015 der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) bereit. | Mehr |

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Deutsch   /  English  Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 8. Juli 2015
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